Bestes Team der Tour auf Inflatables

Team Airboard SUP Rocket

Team Airboard holt beim Abschlußfest in Thun den 3. Gesamtrang der SUP-Markenwertung hinter Starboard und Naish.
Die Team-Rider Guido Donzé, Martin Malchus, Thomas Schillig, Severin Häberling und Roger Fellmann erreichen damit auf ihren Airboard-Rockets ein beeindruckendes Ergebnis.

Hier klicken für den Bericht auf der Airboard Webseite.

Auf ein Neues: nochmal Yoga auf dem Board …

Yoga in der Abenddämmerung auf der Reichenau. Melanie Klühe zeigte wieder, welche Muskeln es sonst noch im Körper gibt. Und das im Sonnenuntergang mit Blick auf den Gnadensee. Fotografiert mit einer DRIFT GHOST HD, einer kleiner Actionkamera. Das Video wird umgehend folgen.

Das Wetter ist kalt …

wird also Zeit, das heiße Gerät zu zünden :-).

Die Airboard Rocket wird am kommenden Samstag wohl zum letzten Renneinsatz in diesem Jahr kommen.
Beim Saisonfinale der SUP-Tour Schweiz in Thun.


(Kleine Spielerei mit einem animierten gif. Leider blendet der Konverter noch den Demoschriftzug ein.)

kopfstand sup airboard

Wer wird denn gleich auf dem Kopf stehen?

Am Samstag, 09.09.2017, fand in Radolfzell die offene baden-württembergische Meisterschaft im Stand UP Paddeln statt.

Folgende Postplätze wurden von Sportlern der Bodenseeregion erreicht:

DAMEN:
Frejya Schilling / Radolfzell:
1. Platz 4 km (WARK Boards Hardboard), somit auch baden-württembergische Meisterin 4 km
1. Platz Sprint (Airboard Inflatable), somit auch baden-württembergische Meisterin Sprint

Ilse Tangerding / Konstanz:
3. Platz 8 km (WARK Boards Hardboard)
2. Platz 4 km (Airboard Inflatable)
3. Platz Sprint (Airboard Inflatable)

Veronika Michelfelder / Konstanz:
2. Platz 8 km (WARK Boards Hardboard)

HERREN:
Martin Malchus / Konstanz:
1. Platz 4 km (Airboard Inflatable), somit auch baden-württembergischer Meister 4 km
2. Platz 8 km ü45 (WARK Boards Hardboard), baden-württembergischer Meister ü45 8 km (1. Platz bawü-Wertung)

Philipp Mrozik / Konstanz:
3. Platz 8 km u45 / baden-württembergischer Meister u45 8 km (1. Platz bawü-Wertung)
(WARK Boards Hardboard)

Bericht und Fotos folgen.


Supyoga? Also Yoga auf dem Wasser?

Naja, skeptisch war ich schon. Yogis auf dem Wasser? Haben die nicht einen Teppich zum Fliegen?
Ok, Scherz beiseite. Erstmal müssen die zahlreichen WARK-Boards transportiert und aufgepumpt werden. Dazu der Yogastern – die Anlegestelle in der Mitte, damit die Boards um den Lehrer herum anlegen können.

Das Equipment

Eingesetzt wurden die Yoga-Boards von WARK, sowie die Modelle Forelle und Hecht von WARK. Fürs Supyoga wird ein kippstabiles Board mit großem Standpad benötigt. Die Boards wurden mit einer Elektropumpe von BRAVO sowie den Doppelhubpumpen von WARK augepumpt. Die SUP-Boards werden per Karabinerhaken an der Station festgemacht.

Die Lehrer

Unterrichtet haben Melanie Klühe von der Insel Reichenau, Percy Shakti Johannsen vom Ammersee und Barbara (Herkunft unbekannt 😉 ).

Der Ablauf

10 – 20 Yogis paddeln auf SUP-Boards und versammeln sich um den Yogalehrer. Nachdem alle Boards sicher im Kreis verknotet sind gehts los. Und nach 10 Minuten wird klar. Uff, genauso anstrengend wie auf dem Land. Ich habe es befürchtet. Nur, jetzt wackelt noch der Untergrund. Ich halte mich für einen erfahrenen SUPer, aber DAS ist teilweise echt nicht leicht. Mit einem Fuß in der Mitte des Boards stehen und den anderen Fuß in Kniehöhe dort anlegen – es sollte klar werden, dass dies nicht einfach ist. Ab und zu verabschiedet sich ein Teilnehmer ins Wasser. Hat absolut einen gewissen Comedyfaktor.

… und morgen erkläre ich euch die Auflösung des Knotens …

Daran mußte ich denken, als ich im Kopfstand auf meinem Board stehe. Ok, zugegeben. 2 Stunden SUPyoga an jedem Tag ist als Einsteiger etwas viel. Beim Aufstehen am heutigen Montagmorgen haben Muskeln geschmerzt, deren Anwesenheit ich nie vermutet hätte.

FAZIT: Supyoga taugt das was?

Ja, das taucht was (… Aussage der Teilnehmerin, die komplett kenterte). Ok, Spaß beiseite. Meine Vorurteile sind entkräftet. Ich hatte Spaß – viel Spaß. Und mir ist klar geworden, warum Yoga auf dem Wasser toll ist. Vor allem in den ruhigen Phasen der Trainingsabläufe erzeugt das Plätschern, welches sich durch das Board in den Gehörgang schlängelt, eine erholsame Entspannung. Ich habe 4 Veranstaltungen mit 3 verschiedenen Lehrern erlebt. Jeder hatte seine eigene Art Supyoga zu praktizieren.
Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich wackelnd und zitternd auf einem SUPboard kopfüber die Umwelt betrachte.

Hier das youTube Video:

sport-bodensee.de

Das Board

Heute erreichte uns das knallrote SUP-Board von EXPLORER. Die angegebenen Maße sind 10.2´ x 34″ x 5″. Entscheident sind die Gänsefüßchen an den Zahlen. 10.2´ ist eine Fußeinheit und entspricht 311 cm. 34″ inch (Zoll) Breite entsprechen 86 cm. Dies bei 5″ Höhe = 12,7 cm.
Nachgemessen hat das Testboard folgende Abmessungen: Länge 314 cm, Breite 85,5 cm, Dicke 12,5 cm. Die wenigen cm mehr in der Länge nehmen wir gerne mit :-). Die Waage zeigt beim dem SUP Board 11,8 kg fahrfertig (angegeben sind 14 kg, also eine recht erfreuliche Abweichung) mit Slide-In-Finne an. Das Volumen ist mit 280 Litern angegeben. Die unverbindliche Preisempfehlung für das SUPboard liegt bei EUR 549,00


Im Karton liegen:

  • Das Board mit aufgeklebten 2 Seitenfinnen
  • die passende Slide-In Finne
  • eine Pumpe
  • eine orangene Dose mit dem Reparaturkit (Flicken in Boardfarbe) und dem Ventilschlüssel, um das Ventil herauszudrehen. Ein Kleber ist nicht dabei.
  • ein Paddel, das sich in 3 Teile zerlegten läßt
  • eine Tragetasche aus Nylon
  • eine Anleitung

Das Aufpumpen


Die mitgelieferte Pumpe sieht nach dem Modell von BRAVO aus. Sie bietet nur Singlehub, d.h. Luft wird nur beim Herunterdrücken ins SUP-Board gepresst. Ab 9 psi wird es mit der Pumpe nicht mehr einfach, diese Arbeit zu verrichten. Die Griffe der Pumpe sind für meinen Geschmack etwas zu schmal ausgefallen. Somit beginnt der Sport bereits beim Pumpen. Ich benötigte 7.30 Minuten, um das Board auf 15 psi zu bringen.

Der erste Eindruck


Die Farbgestaltung ist ansprechend. Die Halteschlaufe hat eine Neoprenmanschette. Dies erhöht den Tragekomfort. Durchdacht sind die beiden D-Ringe am Heck und an der Unterseite am Bug. So kann das Board einfach in Schlepptau genommen werden. Am liebsten möchte ich zum Heißluftföhn greifen und die beiden unsinnigen Seitenfinnen entfernen ;-). Wobei: falls man auf einem Fluss paddeln sollte kann die Mittelfinne durch eine kurze Version ersetzt werden.
Das würde dann noch Sinn machen. Das Standpad wirkt sauber verklebt, die Enden des Gepäcknetzgummibands sind sauber mit Schrumpffolie überzogen. Die D-Ringe der Abschleppösen und des Gepäcknetzes sind verstärkt – sehr erfreulich. Das Unterwasserschiff sieht sauber aus, ich sehe keinerlei Klebereste an den Finnen/am Finnenkasten oder an der vorderen Abschleppöse.

Der zweite Eindruck

Hier offenbart sich der Unterschied zu teureren Boards. Die Klebenähte sind dicht, aber leider keine Schönheiten. Von irgendwo her muss ja der Preisunterschied kommen.

Das Paddel


Schön, dass ein 3 teiliges Paddel im Set enthalten ist. Dies paßt auch noch in die mitgelieferte Tragetasche. Der Paddelgriff ist angenehm geformt. Die obere Klemmung rutscht, d.h. die beiden Schrauben sollten gleich nachgezogen werden (siehe rote Pfeile auf dem Foto). Dies ist mir aber auch schon an teureren Paddeln begegnet. Die einzelnen Paddelrohre sind mit Verschlußkappen abgedichtet. Dies verhindert zumindest, dass das Paddel nicht gleich sinkt. Die Paddelblattgröße und -breite sind für einen Anfänger geeignet. Die untere Teilung mit dem Clipverschluß hat leichtes Spiel. Das Paddel verdreht sich somit. Das nervt, ist aber noch im Rahmen. Der Schock allerdings kommt beim Wiegen: 1.210 g. Das ist für die ersten Versuche noch ok. Für eine größere Paddeltour ist das Paddel leider deutlich zu schwer. Aber auch hier muss einfach der Preis des SUP-Sets berücksichtigt werden.

Auf dem Wasser


Das Board hatte auch nach 24h keinerlei Luft verloren. Somit gehts jetzt ans Wasser – natürlich per Fahrradanhänger und eBike.
Das Board wirkt recht kippstabil. 86 cm Breite sind eben unverkennbar. Die Standfläche ist rutschfest und überraschend griffig. Ich zweifel an der 140 kg Belastbarkeit. Mit meinen 85 kg Körpergewicht hat das Board schon zu arbeiten. Wesentlich mehr sind wohl nicht allzu sinnvoll. Als Praxistest wurde ein 95 kg schwerer SUP-Einsteiger rekrutiert. Mein Namensvetter stand erst zweimal auf einem SUP-Board. Doch das Brett hält sich gut. Kippstabil und kein übermäßiges Verbiegen. Somit also durchaus für „Schwergewichte“ geeignet. Als Funtipp: die Mittelfinne entfernen und auf der Stelle drehen – macht einfach nur Spaß :-).

Für wen ist das SUP Board geeignet

Komplette Neulinge profitieren von der Breite von 86 cm. Das Board ist kippstabil und dies ist das wichtigeste Kriterium beim Start in die SUP Welt. Für den Bodensee also für den Einstieg absolut geeignet. Für kleinere Touren ebenso. Leichtgewichtigere Paddler bis 75 kg können sogar ein Kind mit an Board nehmen. Die Form des Boards kann seine Stärken allerdings erst im Meer oder auf dem Fluß ausspielen. Sehr drehfreudig, wenig spurstabil. Genau das, was hier gebraucht wird. Für die Flußtour kann die Mittelfinne einfach durch eine kürzere Version ersetzt werden. Neben Licht gibt es auch Schatten: Längere Touren sind nicht die Stärke dieses Boards. Hier ist Spurstabilität gefragt, um nicht nach jedem 4. Paddelschlag die Seite wechseln zu müssen.
Als Allroundboard für die Familie einsetzbar? Ja, durchaus.

FAZIT

Der Vergleich zu teureren Markenboards ist sicht- und fühlbar. An der Verklebung sind optische Makel zu erkennen. Das Board ist ausreichend steif. Doch im Vergleich zu einem iSUP Board mit Kevlarstringern einfach unterlegen. Irgendwo muss der Preisunterschied dann doch herkommen.

Wir behalten dich im Auge – EXPLORER Stream 10.2. Somit bist du aus den Testhänden entlassen und darfst die Welt erobern :-).


Um Balance fürs SUPen zuhause zu trainieren gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine wird hier vorgestellt:

goofboard

http://www.goofboard.com

Die surfähnliche Position stärkt alle für das Stand UP Paddeln benötigten Muskelpartien. Am Anfang sollte man vorsichtig sein. Es besteht hohe Sturzgefahr.

Das Goofboard kann bei www.sport-bodensee.de ausgeliehen werden.