Supyoga? Also Yoga auf dem Wasser?

Naja, skeptisch war ich schon. Yogis auf dem Wasser? Haben die nicht einen Teppich zum Fliegen?
Ok, Scherz beiseite. Erstmal müssen die zahlreichen WARK-Boards transportiert und aufgepumpt werden. Dazu der Yogastern – die Anlegestelle in der Mitte, damit die Boards um den Lehrer herum anlegen können.

Das Equipment

Eingesetzt wurden die Yoga-Boards von WARK, sowie die Modelle Forelle und Hecht von WARK. Fürs Supyoga wird ein kippstabiles Board mit großem Standpad benötigt. Die Boards wurden mit einer Elektropumpe von BRAVO sowie den Doppelhubpumpen von WARK augepumpt. Die SUP-Boards werden per Karabinerhaken an der Station festgemacht.

Die Lehrer

Unterrichtet haben Melanie Klühe von der Insel Reichenau, Percy Shakti Johannsen vom Ammersee und Barbara (Herkunft unbekannt 😉 ).

Der Ablauf

10 – 20 Yogis paddeln auf SUP-Boards und versammeln sich um den Yogalehrer. Nachdem alle Boards sicher im Kreis verknotet sind gehts los. Und nach 10 Minuten wird klar. Uff, genauso anstrengend wie auf dem Land. Ich habe es befürchtet. Nur, jetzt wackelt noch der Untergrund. Ich halte mich für einen erfahrenen SUPer, aber DAS ist teilweise echt nicht leicht. Mit einem Fuß in der Mitte des Boards stehen und den anderen Fuß in Kniehöhe dort anlegen – es sollte klar werden, dass dies nicht einfach ist. Ab und zu verabschiedet sich ein Teilnehmer ins Wasser. Hat absolut einen gewissen Comedyfaktor.

… und morgen erkläre ich euch die Auflösung des Knotens …

Daran mußte ich denken, als ich im Kopfstand auf meinem Board stehe. Ok, zugegeben. 2 Stunden SUPyoga an jedem Tag ist als Einsteiger etwas viel. Beim Aufstehen am heutigen Montagmorgen haben Muskeln geschmerzt, deren Anwesenheit ich nie vermutet hätte.

FAZIT: Supyoga taugt das was?

Ja, das taucht was (… Aussage der Teilnehmerin, die komplett kenterte). Ok, Spaß beiseite. Meine Vorurteile sind entkräftet. Ich hatte Spaß – viel Spaß. Und mir ist klar geworden, warum Yoga auf dem Wasser toll ist. Vor allem in den ruhigen Phasen der Trainingsabläufe erzeugt das Plätschern, welches sich durch das Board in den Gehörgang schlängelt, eine erholsame Entspannung. Ich habe 4 Veranstaltungen mit 3 verschiedenen Lehrern erlebt. Jeder hatte seine eigene Art Supyoga zu praktizieren.
Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich wackelnd und zitternd auf einem SUPboard kopfüber die Umwelt betrachte.

Hier das youTube Video: