SUPSKIN ist mittlerweile der wohl bekannteste Hersteller von Trockenanzügen. Durch den Einsatz solcher Anzüge wird Stand Up Paddling zum Ganzjahressport. Nicht umsonst empfinden viele SUPer den Winter als die schönste Paddel-Jahreszeit.

VERARBEITUNG

Auffällig: der Anzug ist unglaublich leicht. Im Vergleich zu meinem Ocean Rodeo-Trockenanzug halte ich ein Leichtgewicht in den Händen. Dies hat allerdings seinen Preis: die Außenhaut ist sehr dünn, im Winter muss ordentlich Kleidung darunter angezogen werden. Aber der SUPSKIN Diabolo wird ja auch als Frühling- und Herbstanzug angeboten. Die Verarbeitung ist tadellos. Es sind keine Naht- oder Klebereste sichtbar.

Tragekomfort

Die Neoprenhalsmanschette läßt dem Hals „Luft zum Atmen“. Die sonst auch eingesetzten Latex-Halsmanschetten müssen oft vor dem ersten Einsatz gedehnt werden, damit man ohne Atemmot paddeln kann. Der Stoff ist angenehm leicht und wirkt einfach hochwertig. Die Latex Fuß- und Halsmanschetten sind absolut dicht. Das An- und Ausziehen geht – mit entsprechender Technik – recht einfach

Der SUPSKIN Diabolo wird von uns im SUP und Windsurfbereich eingesetzt. Über den Praxiseinsatz wird hier fortlaufend berichtet.


Die schweizer Firma AIRBOARD stellt verschiedene Sportgeräte her. Schwerpunkt sind aufblasbare Wassersportgeräte. Im Jahr 2008 wurde von den Tüftlern mit Sitz in CH-Zug das erste aufblasbare SUP auf den Markt gebracht. Anfangs belächelt, heute der meist verkaufte SUP-Boardtyp.

Ich habe die Möglichkeit, das 3 teilige Carbonpaddel ausgiebig zu testen. Hier mal die Fakten:

  • Verstellbereich: von 178 cm – 223 cm (gemessen)
  • im Kindermodus (ohne Mitteteil): 100 – 150 cm (gemessen)
  • längstes Teil: 97 cm (für den Transport im Rucksack)
  • Gewicht (gewogen): 795 g / als Kinderpaddel ohne Mittelteil: 555 g
  • Griff: weicher und rutschfester Griff mit moosgummiweichem Überzug
  • Paddelblatt: Breite: 190 mm (gemessen)
  • Länge der Teile: Griffteil: 69 cm, Mittelteil: 89 cm, Unterteil (mit Paddelblatt): 97 cm

HANDHABUNG

Das Paddel liegt gut in der Hand. Es ist mittelhart ausgelegt, d.h. es bietet etwas Flex, was die Handgelenke, Schultern und die Ellbogen schont. Das Paddelblatt hat die moderne Form, d.h. Auslegung auf höhere Schlagfrequenz, ideal für Touren und vor allem längere Ausfahrten. Die 3 Teile bestehen aus Carbon, das Paddelblatt selbst ist aus GFK. Dies trägt zu dem erwähnten Flex bei und die Kanten sind unempfindlich gegenüber Schlägen (z.B. bei Grundkontakt auf Steinen).

ZUSAMMENBAU

Der Zusammenbau ist schnell erledigt. Die Teile greifen gut ineinander. Die Schrauben der Klemmen mußte ich etwas nachziehen, damit sich das Paddel nicht verdrehen konnte. Seitdem gibt es damit keinerlei Probleme. Die Klemmen sind leichtgängig und robust ausgelegt. Die einzelnen Rohre sind mit Verschlusskappen abgedichtet. Somit kann das Paddel nicht mit Wasser vollaufen und sinken. Daran sollten sich andere Hersteller 3teiliger Paddel ein Beispiel nehmen.

VERSTELLBARKEIT

Das Airboard Carbon Paddel ist von 178 cm – 223 cm verstellbar. Somit es es also auch für sehr große SUPer geeignet. Bei vielen 3teiligen Paddeln am Markt ist genau dies das Problem. Als Besonderheit bietet das Paddel den Umbau zum Kinderpaddel mit einem Verstellbereich zwischen 100 cm – 150 cm. Hierzu wird einfach das Mitteilteil weggelassen und Ober- und Unterteil zusammengesteckt. Somit eignet es sich auch hervorragend als Familienpaddel, mit dem alle von Klein bis Groß auf ihre Kosten kommen. Das Paddel paßt zerlegt in die Paddelrucksäcke von Airboard und kann somit einfach mitgenommen werden. Zudem paßt es in die handelsüblichen Paddelbags. Ich habe es auch schon in der Naish Paddeltasche des 3 teiligen Naish Makani transportiert.

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FAZIT:

Ein gutes und robustes Paddel mit sehr großem Verstellbereich. Auch ideal für längere Touren und durch die durchdachte Länge der zerlegbaren Teile sehr einfach zu transportieren. Beim ersten Zusammenbau die Schrauben der Klemmungen kontrollieren und eventuell etwas nachziehen.

Ich werde das Paddel dieses Jahr auf Touren und Trainings einsetzen und weiter darüber berichten.

Weitere Infos auf der Webseite des Herstellers: www.airboard.com


Besonders Standup Paddler müssen auf ihren Rücken aufpassen.

Mit der falschen Paddeltechnik trainiert man relativ schnell in eine Fehlhaltung (z.b. Rundrücken). Die gezeigte Übungsfolge habe ich selbst wochenlang trainiert. Das Resultat ist eine verbesserte Haltung beim Nach-Vorne-Beugen beim Paddeln. Ob am Bodensee oder auf dem Meer: die Haltung machts.

85 kg Gewicht bei 181 cm Körpergröße. Fühlt sich gut an, geht aber wohl noch besser. Somit startet ab heute eine 10 Tages Challenge: 1 kg in 10 Tagen abnehmen.

Laut Recherche müssen dafür 7000 kcal auf der Energiebilanz des Körpers im Minus stehen. Das überrascht mich doch sehr. Und schließlich soll die Abnahme von 1 kg nicht auf einfacher Wasserreduktion beruhen.

Bericht des Laufmagazins über 1 kg Gewichtsabnahme

Ok, verstanden. Mehr Training, ausgewogenere Ernährung. Hungern möchte ich nicht.

Challenge akzeptiert!
Aktuelles Gewicht heute, Dienstag, 08.08.2017: 84,8 kg
Zielgewicht am Samstag, 19.08.2017: 83,8 kg

Mit diesem Gewicht geht es am Sonntag, 20.08.2017, im Rahmen der SUP Tour Schweiz in Luzern bei der Seeüberquerung an den Start.


Bildlink:
Verein Seeüberquerung Luzern

Das Hauptproblem bei meiner Abnehm-Disziplin:

Schokotörtchen

Das stand eben vor der Türe.

Viele Regattsurfer verkaufen ihre Racefinnen, sobald sie nur wenige Kratzer haben. Die Finnen sind ideal für große Freerideboards.
Problem: Die Deep-Tuttlebox-Finne der Formula- und Raceboards passt nicht in die meist verbauten Tuttleboxen der Freerider.
Dabei kann man mit einfachen Mitteln die Finne umbauen bzw. kürzen.

Wenn man die Finnen deckungsgleich übereinander legt, sieht man, was der Unterschied zwischen beiden Systemen ist. Der obere Bereich ist bei der Deep-Tuttle Finne höher ausgelegt. Diesen kann man einfach wegschneiden.

1. Schritt:
die von oben nach unten verlaufenden Bohrungen für die Schraubenaufnahme müssen verlängert werden. D.h. Die Schraube muss genug Platz haben, um unter der runden Messinghülse genügend Platz zu haben. Ich habe dafür einen 7.5er Bohrer verwendet.

2. Schritt:
Am besten eine Tuttlebox-Finne als Schablone über die Deep-Tuttle-Finne legen und die Schnittstelle markieren. Dann absägen. Den Feinschliff habe ich mit dem Bandschleifer gemacht, damit die Finne millimetergenau paßt.

3. Schritt:
Die Löcher für die Messinghülsen bohren. Dafür habe ich wieder die Tuttlebox-Finne als Schablone aufgelegt und mit einem 9.5er Bohrer beide Löcher gebohrt. Dann die beiden Hülsen eingesetzt bzw. eindrückt – FERTIG.


Die Finne wird auf einem 155 Liter Freerider und 9.5 er Segel zum Einsatz kommen.

Im Rahmen der SUP Tour Schweiz konnte heute der 2. Platz erreicht werden. Und dies auf einem neuen Board – der Airboard Rocket. Und das Airboard Team belegte sensationell die Plätze 1 – 4 bei den inflatable Raceboards.

Das Board mit der ungewöhnlichen Optik erwies sich in Zürich als gute Wahl. Der Start war recht hektisch, viele Wellen und Querwellen durch die anderen Teilnehmer stellten das Gleichgewichtsgefühl auf die Probe. Die gleichzeitig startenden Hardboards hatten das Starterfeld gut gefüllt.
Interesse, das Airboard Rocket zu testen? Das Board kann bei sport-bodensee.de getestet werden.

Mehr Infos/Bilder unter: www.sup-tour-schweiz.ch

Bei tollem Wetter und perfekten Flachwasserbedingungen fand das Davoser SUP Rennen statt. Vor beeindruckender Bergkulisse wurde das Rennen über 6,8 km ausgetragen. Bei den inflatable Raceboards konnte www.sport-bodensee.de wie in 2015 den 2. Platz belegen. Eingesetzt wurde ein RRD Airrace 14″ und ein Quickblade V-Drive 91 Paddel.