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Das Board

Heute erreichte uns das knallrote SUP-Board von EXPLORER. Die angegebenen Maße sind 10.2´ x 34″ x 5″. Entscheident sind die Gänsefüßchen an den Zahlen. 10.2´ ist eine Fußeinheit und entspricht 311 cm. 34″ inch (Zoll) Breite entsprechen 86 cm. Dies bei 5″ Höhe = 12,7 cm.
Nachgemessen hat das Testboard folgende Abmessungen: Länge 314 cm, Breite 85,5 cm, Dicke 12,5 cm. Die wenigen cm mehr in der Länge nehmen wir gerne mit :-). Die Waage zeigt beim dem SUP Board 11,8 kg fahrfertig (angegeben sind 14 kg, also eine recht erfreuliche Abweichung) mit Slide-In-Finne an. Das Volumen ist mit 280 Litern angegeben. Die unverbindliche Preisempfehlung für das SUPboard liegt bei EUR 549,00


Im Karton liegen:

  • Das Board mit aufgeklebten 2 Seitenfinnen
  • die passende Slide-In Finne
  • eine Pumpe
  • eine orangene Dose mit dem Reparaturkit (Flicken in Boardfarbe) und dem Ventilschlüssel, um das Ventil herauszudrehen. Ein Kleber ist nicht dabei.
  • ein Paddel, das sich in 3 Teile zerlegten läßt
  • eine Tragetasche aus Nylon
  • eine Anleitung

Das Aufpumpen


Die mitgelieferte Pumpe sieht nach dem Modell von BRAVO aus. Sie bietet nur Singlehub, d.h. Luft wird nur beim Herunterdrücken ins SUP-Board gepresst. Ab 9 psi wird es mit der Pumpe nicht mehr einfach, diese Arbeit zu verrichten. Die Griffe der Pumpe sind für meinen Geschmack etwas zu schmal ausgefallen. Somit beginnt der Sport bereits beim Pumpen. Ich benötigte 7.30 Minuten, um das Board auf 15 psi zu bringen.

Der erste Eindruck


Die Farbgestaltung ist ansprechend. Die Halteschlaufe hat eine Neoprenmanschette. Dies erhöht den Tragekomfort. Durchdacht sind die beiden D-Ringe am Heck und an der Unterseite am Bug. So kann das Board einfach in Schlepptau genommen werden. Am liebsten möchte ich zum Heißluftföhn greifen und die beiden unsinnigen Seitenfinnen entfernen ;-). Wobei: falls man auf einem Fluss paddeln sollte kann die Mittelfinne durch eine kurze Version ersetzt werden.
Das würde dann noch Sinn machen. Das Standpad wirkt sauber verklebt, die Enden des Gepäcknetzgummibands sind sauber mit Schrumpffolie überzogen. Die D-Ringe der Abschleppösen und des Gepäcknetzes sind verstärkt – sehr erfreulich. Das Unterwasserschiff sieht sauber aus, ich sehe keinerlei Klebereste an den Finnen/am Finnenkasten oder an der vorderen Abschleppöse.

Der zweite Eindruck

Hier offenbart sich der Unterschied zu teureren Boards. Die Klebenähte sind dicht, aber leider keine Schönheiten. Von irgendwo her muss ja der Preisunterschied kommen.

Das Paddel


Schön, dass ein 3 teiliges Paddel im Set enthalten ist. Dies paßt auch noch in die mitgelieferte Tragetasche. Der Paddelgriff ist angenehm geformt. Die obere Klemmung rutscht, d.h. die beiden Schrauben sollten gleich nachgezogen werden (siehe rote Pfeile auf dem Foto). Dies ist mir aber auch schon an teureren Paddeln begegnet. Die einzelnen Paddelrohre sind mit Verschlußkappen abgedichtet. Dies verhindert zumindest, dass das Paddel nicht gleich sinkt. Die Paddelblattgröße und -breite sind für einen Anfänger geeignet. Die untere Teilung mit dem Clipverschluß hat leichtes Spiel. Das Paddel verdreht sich somit. Das nervt, ist aber noch im Rahmen. Der Schock allerdings kommt beim Wiegen: 1.210 g. Das ist für die ersten Versuche noch ok. Für eine größere Paddeltour ist das Paddel leider deutlich zu schwer. Aber auch hier muss einfach der Preis des SUP-Sets berücksichtigt werden.

Auf dem Wasser


Das Board hatte auch nach 24h keinerlei Luft verloren. Somit gehts jetzt ans Wasser – natürlich per Fahrradanhänger und eBike.
Das Board wirkt recht kippstabil. 86 cm Breite sind eben unverkennbar. Die Standfläche ist rutschfest und überraschend griffig. Ich zweifel an der 140 kg Belastbarkeit. Mit meinen 85 kg Körpergewicht hat das Board schon zu arbeiten. Wesentlich mehr sind wohl nicht allzu sinnvoll. Als Praxistest wurde ein 95 kg schwerer SUP-Einsteiger rekrutiert. Mein Namensvetter stand erst zweimal auf einem SUP-Board. Doch das Brett hält sich gut. Kippstabil und kein übermäßiges Verbiegen. Somit also durchaus für „Schwergewichte“ geeignet. Als Funtipp: die Mittelfinne entfernen und auf der Stelle drehen – macht einfach nur Spaß :-).

Für wen ist das SUP Board geeignet

Komplette Neulinge profitieren von der Breite von 86 cm. Das Board ist kippstabil und dies ist das wichtigeste Kriterium beim Start in die SUP Welt. Für den Bodensee also für den Einstieg absolut geeignet. Für kleinere Touren ebenso. Leichtgewichtigere Paddler bis 75 kg können sogar ein Kind mit an Board nehmen. Die Form des Boards kann seine Stärken allerdings erst im Meer oder auf dem Fluß ausspielen. Sehr drehfreudig, wenig spurstabil. Genau das, was hier gebraucht wird. Für die Flußtour kann die Mittelfinne einfach durch eine kürzere Version ersetzt werden. Neben Licht gibt es auch Schatten: Längere Touren sind nicht die Stärke dieses Boards. Hier ist Spurstabilität gefragt, um nicht nach jedem 4. Paddelschlag die Seite wechseln zu müssen.
Als Allroundboard für die Familie einsetzbar? Ja, durchaus.

FAZIT

Der Vergleich zu teureren Markenboards ist sicht- und fühlbar. An der Verklebung sind optische Makel zu erkennen. Das Board ist ausreichend steif. Doch im Vergleich zu einem iSUP Board mit Kevlarstringern einfach unterlegen. Irgendwo muss der Preisunterschied dann doch herkommen.

Wir behalten dich im Auge – EXPLORER Stream 10.2. Somit bist du aus den Testhänden entlassen und darfst die Welt erobern :-).


Um Balance fürs SUPen zuhause zu trainieren gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine wird hier vorgestellt:

goofboard

http://www.goofboard.com

Die surfähnliche Position stärkt alle für das Stand UP Paddeln benötigten Muskelpartien. Am Anfang sollte man vorsichtig sein. Es besteht hohe Sturzgefahr.

Das Goofboard kann bei www.sport-bodensee.de ausgeliehen werden.


Bei tollem Wetter fand gestern die SUP-Seeüberquerung am Lido in Luzern statt. Bei welligen Bedingungen ging es auf die 5,2 km lange Strecke.

Bildnachweis: http://www.sup-tour-schweiz.ch

Die eigens an der Airboard Rocket montierte Ken-Puppe mit Teamjacke überstand sogar den Zielsprint. Heraus kam ein 4. Platz bei den Inflatable Raceboards. Und somit vorab der sichere 3. Platz in der Gesamt-Jahreswertung bei der SUP Tour Schweiz. Das Airboard-Team belegte die Plätze 2,3,4 und 6.

Das Training auf dem Balanceboard zur Förderung der Standsicherheit auf dem SUP- und Windsurf-Board hatte sich ausgezahlt. Sturzfrei wurde das Ziel erreicht. Durch die vielen Querwellen der zahlreichen Schaufelraddampfer auf dem See kam es zu zahlreichen Stürzen. Es entstanden Wellenmuster, die auf dem Bodensee so nie zu finden sind. Die Beinmuskulatur und das Gleichgewichtsgefühl waren stark gefordert.


Bei iSUPs (inflatable SUPs = aufblasbaren Standup Paddleboards) gibt es vornehmlich 2 Finnenvarianten:

US Box Finnensystem

US Box Finne

Hierbei steht US nicht für die sterbende Weltmacht sondern schlichtweg für UniverSal. Die Finne wird per Schraube mit Schraubkopf oder Handdrehknopf in die Box geschraubt. Die solide Befestigung erlaubt solides Kunststoffmaterialien beim Finnenbau.

Slide In Finne

Finne Slidein

Hierbei wird die (dünne Kunststoff-Finne) in die Box eingeschoben und per Kunststoff-Riegel arretiert. Für dieses System gibt es legliglich eine kleine Auswahl an Finnenvarianten. Die Finne ist flexibel und läßt sich biegen, was besondern Anfängern zugute kommt, die das korrekte Boardhandling bei Grundkontakt noch nicht erlernt haben.

Welches System ist besser?

Das US-Box System ist weit verbreitet, vor allem im Wellenreit- und teilweise noch Windsurfbereich. Somit ist das Angebot an Finnen groß. Die Finne ist robust gebaut und läßt sich nicht biegen. Vor allem bei Race- und Tourenboards sollte ein US-Finnenbox-System verbaut sein. Bei Verlust z.B. im Urlaub kann es problematisch werden, eine Slide-In Finne zu bekommen.


Die Pose? Nein, die Beschleunigung. Die Rakete von Airboard ist wirklich sprintstark. Heute hatte der Wind gegen Abend extrem aufgefrischt. An der Sandseele auf der Insel Reichenau preschten Windböen bis 6 Windstärken aufs Land. Ideale Verhältnisse, um die Airboard Rocket auf ihre Downwindqualitäten zu prüfen. Und: die Rakete macht auch bei unruhigen Wellenverhältnissen einfach nur Spaß. Und bei glattem Bodensee ebenso.

Airboard Rocket Pivot Turn

Mehr Infos über AIRBOARD und die AIRBOARD Rocket gibt es hier: http://www.airboard.com/de


Nicht selten leiden Stand Up Paddler unter dem sogenannten Tennisarm. Ungeeignete Paddel oder die falsche Paddeltechnik sind die Ursachen.

Was hilft?

Vor 2 Jahren hatte ich selbst arge Probleme mit dem rechten Ellbogen. Dauerhafte Schmerzen und dadurch verursachte Bewegungseinschränkungen. Der Besuch beim Orthopäden war nicht erfolgreich. Die mir verschriebene Sportsable hatte mir leider gar nicht geholfen. Dann habe ich folgende 2 Übungen ausgeführt:

SUP-Tennisarm-Übung Nr. 1:

  • rechten Arm nach vorne strecken
  • mit der linken Hand die rechte Hand zum Körper ziehen und somit Spannung aufbauen
  • mindesens 10 Sekunden halten – dann Wechsel zur linken Hand

SUP-Tennisarm-Übung Nr. 2:

  • linken Arm nach vorne strecken
  • Arm/Unterarm im Uhrzeigersinn drehen. Die Handinnenfläche zeigt nach oben.
  • mit der rechten Hand in die linke Handfläche greifen, die Finger verschränken
  • die rechte Hand ziehe die linke Hand soweit in Richtung Körper, bis Spannung entsteht
  • mindesens 10 Sekunden halten – dann Wechsel zur linken Hand

Weniger ist mehr …

Lieber mehrmals am Tag kurz dehnen als einmal täglich für mehrere Minuten.
Mir haben die Übungen geholfen. Nach 3 Wochen mit täglichem Üben waren die Beschwerden verschwunden.


2 aufblasbare Raceboards im Vergleich. Erster Eindruck

  • beide Boards: 14´ lang (425 cm)
  • Airboard Rocket – Breite: 27″ / RRD Airrace V2 – Breite 26″
  • Airboard Rocket mit Speed Coating Unterwasserschiff (speziell behandelte Folie, die das Gleiten erleichtert
  • RRD Airrace V2 mit Kevlar-Verstrebungen im Ober- und Unterwasserschiff

Beide Boards sind mit 17 psi aufgepumpt.

Der erste Fahreindruck

Das RRD Airrace V2 14´ fahre ich bereits seit ca. 8 Wochen. Es kam auch bereits in Immenstaad, Ermatingen, Biel und in Davos zum Renneinsatz. Das Board ist schnell, bei unruhigen Bedingungen recht kippelig.
Die Airboard Rocket habe ich erst einmal eingesetzt. Und dies gleich bei dem SUP-Rennen in Zürich im Rahmen der SUP Tour Schweiz. Auffällig sind die Kippstabilität. Die Geschwindigkeit hat auch für den 2. Platz in Zürich gereicht.
Ein ausführlicher Bericht über den Vergleich beider Boards folgt umgehend.



Beim Stand Up Paddeln ist die Kraft aus der Körpermitte gefragt. Die Arme dienen quasi nur als Krafthebel. Eine tolle Übungsfolge ist hier zu sehen:

Viel Spaß beim Ausprobieren.